Leben und Arbeiten in und um Hanoi - Life and Work in and around Hanoi

Panorama Mai Chau


Seit Sommer 2009 arbeite ich, vermittelt durch GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), als Lecturer an der Hanoi School of Public Health.
Dieser Blog berichtet von unserem Leben in Hanoi, Vietnam und Umgebung.
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Since the Summer of 2009, mediated by GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), I work as a lecturer with the Hanoi School of Public Health.
This Blog reports on our life in Hanoi, Vietnam and surroundings.

Samstag, 21. April 2012

Cắt Tóc - Nam và Nữ


...so steht es bei ungefähr 20 kleinen und kleinsten Lädchen an unserer Ngo 173, der Hauptgasse von der unsere Nebengasse 63 abzweigt – "Friseur, männlich und weiblich".
Eines der größten dieser Lädchen habe ich mir schon lange als meinen Friseur ausgesucht, genauer gesagt ist es eine Friseuse. Heute war wieder mal ein Besuch fällig. Die “Haarpracht” wurde zu warm bei den fast schon sommerlichen Temperaturen.
Erst mal schneiden. "Nicht zu kurz" hatte ich auf meinem Handy vom Übersetzungsprogramm anzeigen lassen, “không quá ngắn”! Wunschgemäß wurde nur gekürzt. 
 Das sonst übliche Friseurgeratsche muss sie sich bei mir ja verkneifen, da sie wirklich kein Englisch kann, ich immer noch kein Vietnamesisch. Dafür hatte ich Zeit, den auch hier unvermeidlichen Ahnenaltar zu betrachten. Er war schließlich direkt neben meinen Füßen aufgebaut.
Diese Ahnen bekamen heute Tee, eine schöne große Pomelo und einen Stapel Geld, Kleine Scheine, aber ich zweifle, ob sie verbrannt werden, sie sahen echt aus.
Danach habe ich mir noch den Luxus einer Kopfmassage geleistet. Dazu haben die meisten dieser Salons noch einen oder zwei spezielle Stühle, wo man sich gemütlich hinlegen, kann, den Kopf über dem Wasserbecken. 
(Die Gemütlichkeit wird nur geringfügig eingeschränkt durch die Länge dieser Stühle, die eigentlich nur Körpergrößen bis 150 cm zulassen.) Nach und mit ausführlicher Wäsche wird dann massiert: Kopf, Nacken Gesicht, Ohren, immer wieder und mit immer neuen Lotionen und Unmengen an warmem Wasser. Schließlich werden noch die Ohren ausgeputzt, dann Föhnen und Fertig.
Heute liefen im Radio wohl lauter vietnamesische Lieder, die meine Friseuse kannte. So wurde die ganze Prozedur durch sanften Gesang begleitet. (Wir haben immer wieder beobachtet, wie gerne die Vietnamesen singen, auch bei der Arbeit.)

Dann ging es ans Zahlen, und ich war schon gespannt, ob bei mir auch, so wie bei unserem Freund Günter, die Inflation zuschlagen würde. Aber nein! Nur eine maßvolle Erhöhung wurde mir präsentiert: Statt 50.000 Dong sollte ich 60.000 bezahlen, je 30.000 für Schneiden und Waschen/Massieren. Da kann man doch nicht meckern.

60.000 Dong sind nach heutigem Kurs 2.17849 Euro.

1 Kommentar:

  1. Da kann man ja richtig neidig werden. Vielleicht sollte ich den Saloon wechseln....

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