Leben und Arbeiten in und um Hanoi - Life and Work in and around Hanoi

Panorama Mai Chau


Seit Sommer 2009 arbeite ich, vermittelt durch GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), als Lecturer an der Hanoi School of Public Health.
Dieser Blog berichtet von unserem Leben in Hanoi, Vietnam und Umgebung.
_________________________________

Since the Summer of 2009, mediated by GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), I work as a lecturer with the Hanoi School of Public Health.
This Blog reports on our life in Hanoi, Vietnam and surroundings.

Montag, 30. Juli 2012

Ausflug nach Song Cong


Schon lange stand die Einladung. Christian Oster, ein Deutscher der seit vielen Jahren in Hanoi lebt., hier das Reisebüro HanoiKultour betreibt und der Führer für alle deutschen VIPs ist (von Schröder über Kölhler, Merkel oder Ackermann, alle Fotos hängen bei ihm an der Wand) hatte uns bei einer Stadtführung eingeladen, doch mal zu ihm aufs Land zu kommen, wo er mit seiner Familie wohnt. Gestern war es endlich so weit.
Die Tour ging zunächst über der Long Bien Brücke (die berühmte, von Eiffel erbaute, die von dem Amerikanern nie ganz zerstört werden konnte). Der Blick ging auf die Gartensiedungen unten, die ziemlich unter Wasser standen. Der Rote Fluss führt Hochwasser!
Weiter ging es, auf Schleichwegen per Fähre über einen Nebenarm des Roten Flusses. Die Fähre hatte ziemlich mit der Strömung zu kämpfen, wir mussten warten.
Die Fähre ist angekommen, Nix wie drauf!

Fährmann! Hol über!
Dann ging es auf der Landstrasse nach Norden, am Flughafen rechts vorbei und immer weiter. Dicht besiedelt, aber doch manchmal eher ländliche Atmosphäre, mit Wasserbüffeln und Pferdewagen auf der Strasse.
In den Gassen von Song Cong
Zuletzt führte der Weg auf schmalen lehmigen Dämmen durch die Reisfelder, dann war Christians ländliches Paradies erreicht. Er lebt dort mit seiner vietnamesischen Frau Hanh, deren Tochter Vui und der Schwiegermutter, die eigentlich Inhaberin de Bauerngehöfts ist. 
Haus der Familie mit Umgriff - und ihre Reisfelder
 Die Familie hat 1 Hektar Wohngrundstück, mit allem was man zum Leben braucht (Bananen Enten, Hühner, Schweine, der Wasserbüffel, viele Hunde und Katzen) und zwei Hektar Reisanbaufläche. Mehr könnte man mit der kleinen Familie auch nicht bewirtschaften. Dort werden etwa 1000 kg Reis pro Jahr angepflanzt, gepflegt, geerntet, getrocknet und dann selbst verspeist. Viel zum Verkaufen bleibt nicht.
Der Ententeich - die Enten waren fotoscheu
Der Spagat des Lebens zwischen der traditionellen Weise (Küche im dunkelen Nebengebäude, mit offenem Feuer – aus der wir aber mit den wunderbarsten Köstlichkeiten verwöhnt wurden) und dem nach Christians Vorstellungen ausgebauten Wohnhaus, gefüllt mit Kunst und gestaltet nach europäischem Geschmack war faszinierend zu erleben. 
Blick über den Wirtschaftshof  mit Wohnhaus der Schwiegermama
Die Gastfreundschaft verband das beste aus beiden Welten, es hätte uns nicht besser gehen können! Vielen Dank auch an dieser Stelle! Es war besonders toll, Hanh und Vui kennen zu lernen, sympatisch und liebenswert, temperamentvoll und mit viel Humor!
Blick von der oberen Terrasse über die arbeitenden Nachbarn
Am Nachmittag gab es dann noch einen Ausflug in die Teefelder. Kundig geführt auch hier lernten wir von Christian, wie hier der traditionelle grüne Tee angebaut wird und schauten bei der Ernte zu. Geerntet wird quasi permanent, pro Jahr jeder Busch 12 mal. 
Der kleine Fluss daneben führe auch Hochwasser und bot Gelegenheit für Stimmungsfotos.

Dann aber mahnte eine Regendusche uns zum Aufbruch. Die Mopeds konnten zeigen, wie gut sie im Gelände sind.

Nach einigen erfrischenden Gläsern Bia Hoi hatte der Regen erst mal aufgehört, wir machten uns auf den Heimweg. Eine fast echte thailändische Pagode unterwegs, mit Stupa-Turm, liegendem Buddha und kleinem Teich haben wir auf dem Heimweg noch „mitgenommen“.
Die Romantik täuscht etwas. Die ganze Anlage ist ziemlich nagelneu!
Dafür kamen wir dann auf der Fahrt richtig ins Gewitter. Erst haben wir die Autobahn in die falsche Richtung erwischt, konnten dann aber an einer Baustelle umdrehen, und umleuchtet von Blitzen, umkracht vom Donner, immer wieder mal kräftig geduscht schafften wir es grade noch nach Hause, bevor die Wolken sich auch über Hanoi endgültig öffneten und mal wieder alles unter Wasser setzten. 
Es ist halt Regenzeit.

Montag, 16. Juli 2012

Shopping

Nach einiger Überwindung gehen wir jetzt doch hin und wieder zum Gemüse einkaufen auf den kleinen Markt, der in der Nähe an einem der stinkenden Bäche betrieben wird, die Hanoi durchziehen.

Das Gemüseangebot ist aber sehr viel besser als bei Metro (wenn auch nicht so vielseitig).
 
Was sonst noch so angeboten wird, muss man ja nicht kaufen.

Obwohl es doch so ein leckeres Abendessen verspricht...

Mittwoch, 11. Juli 2012

Bärendienste?


Ein Ausflug zum Nationalpark Tam Dao ist nicht komplett, ohne das „Bear Rescue Center“ am Fusse der Berge zu besichtigen. Wir statteten den Bären auf dem Rückweg unseren Besuch ab. 
Das Zentrum wird von der Animals Asia Foundation betrieben und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Moon-Bears und die Sun-Bears zu retten, die in weiten Teilen Asiens indigen sind und in einer perversen Art von Landwirtschaft auf „Bear Farms“ gehalten werden, um von Ihnen Gallensaft zu gewinnen. Dieser Stoff wird zu hohen Preisen gehandelt und in der Herstellung traditioneller Medikamente verwendet. 
Man geht davon aus, das in Vietnam und in China etwa 13.000 Moon-Bären teilweise Jahrzehnte lang auf solchen Bärenfarmen gehalten werden, obwohl es z.B. in Vietnam seit 1992 das sog. Ministerial Decree 18 gibt, wonach es illegal ist, Asiatische Schwarzbären, Moon-Bears sowie die deutlich kleineren Sun-Bears in der Wildnis zu fangen, sie auszubeuten oder in irgendeiner Weise zu verwenden.
Ein Moon-Bear. Gewicht bis 200kg, Höhe stehend bis 200 cm
Laut Wikipedia hat der Asiatische Schwarzbär „ein weites Verbreitungsgebiet über Süd- und Ostasien. Im Westen reicht sein Verbreitungsgebiet bis Afghanistan und den südwestlichen Iran, er bewohnt auch die Himalaya-Region und große Teile Südostasiens, große Teile Chinas einschließlich vorgelagerter Inseln Hainan und Taiwan, den äußersten Südosten Sibiriens, Korea und Japan mit Ausnahme der Insel Hokkaidō. Sein Lebensraum sind vorwiegend Wälder, sowohl gemäßigte Laubwälder als auch tropische Regenwälder. Im Sommer leben sie in Höhenlagen von bis zu 3600 Meter, im Winter wandern sie in tiefergelegene Gebiete.“ Er ist im Anhang I des Washingtoner Artenschutzabkommens verzeichnet. Es gibt keine verlässlichen Schätzungen über die Verbreitung in der freien Natur, aber laut National Geographic sind die Sun-Bears auf Platz 2, die Asian Black Bears (vor allem Moon Bears) auf Platz 2 und drei der Liste der besonders von Aussterben bedrohten Bärenarten. 
Es ist aber wohl weniger die Arterhaltung, die Aktivisten wie Jill Robinson motiviert, Zentren wie jenes in Tam Dao zu gründen und mit den Regierungen in Vietnam, China und Korea Verträge zu verhandeln, damit das Bear-Farming nicht nur verboten sondern auch aktiv bekämpft wird. Es sind die Grausamkeiten der Haltungsbedingungen, die Quälerei die mit der laufenen Gallensaftextraktion verbunden ist, die schlimmen Schädigungen der Tiere durch die Wilderei mit Fangeisen, die den Bären Tatzen und ganze Arme zerquetschen können. Angesichts the hohen Preise des Produkts dürfte es ein Kampf gegen Windmühlen bleiben: Laut Schwarzmarktliste hatten 2009 zwei Pfund Gallenflüssigkeit einen Wert von über 400.000 USD.
Dies ist nun ein Sun Bear, die Zeichnung an der Brust ist gelb, das Tier ist weniger als halb so gross.
Für das Zentrum in Tam Dao hat Animals Asia im Jahre 2005 mit der Regierung vereinbart, dass eine neue Heimat für 200 Bären gebaut und betrieben werden soll. Bis dato wurden knapp über 100 Bären „befreit“ (was immer das bedeutet, vermutlich doch oft durch die Polizei konfisziert) und nach Tam Dao verbracht. Mit der notwendigen Quarantäne-Einheit und mehreren Tierhäusern, jeweils mit grossen Aussengehegen und viel Spielzeug, macht das Zentrum einen gut geführten Eindruck. Viele Tiere sind gesundheitlich schwer geschädigt, alle haben viele Jahre der Haltung in engsten Käfigen hinter sich und so bedürfen sie einer hoch qualifizierten Pflegehaltung. Nach dem was wir sehen konnten, ist dies gegeben.
Trotzdem bleiben Fragen. Die Tiere sind im Durchschnitt etwa 7-12 Jahre alt, haben also bei normaler Lebenserwartung noch etwa 10 bis 20 Jahre vor sich. Sie sind aufgrund der Vorschädigungen nicht dazu geeignet, wieder ausgewildert zu werden, sollen und müssen also im Zentrum verbleiben. Dort geht es ihnen sicher gut, und es ist für die Tiere ein Segen. 
Aber: Laut dem veröffentlichten Jahresbericht der Stiftung kostete das Bärenprogramm in Vietnam im Jahre 1,11 Millionen USD. Bei 100 Bären sind das etwa 11.110 USD pro Bär und Jahr. In diesen Kosten sind aber natürlich auch die Öffentlichkeitsarbeit, das Fundraising (das alleine 26% der Gesamtausgaben der Stiftung ausmacht) usw. enthalten, es sind nicht nur die Pensionskosten der Bären. Trotzdem: Laut Angaben des CIA Factbook  betrug das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Humanbevölkerung in Vietnam für 2011 etwa 3300.- USD.
Da möchte man als Vietnamese doch lieber ein Moon-Bear sein?
Aber nur im Bear Rescue Center Tam Dao!

Montag, 9. Juli 2012

Horror on the streets of Hanoi

Look carefully. This is an image nobody would want to see. Ever.

We ran across it in the middle of Hanoi. I asked the painter what on hell made him showcase that atrocious painting. "It has been ordered by a customer " he explained. And had absolutely no comprehension when I told that this picture is just terrible, awful and detestable. The standard Vietnamese response : Smile and do nothing.
Wouldn't I have loved to take a knife and slash that thing to shreds! But of course the really abominable one is that customer who ordered it. Sometimes there are specimens who look like people and act like people while in reality they are just pieces of shit - walking the streets on Hanoi.
Horrible!

Tam Dao – Französische Kolonialvergangenheit im Nebel


Wenn der franko-kolinialen Gesellschaft in Hanoi zu warm wurde, gab es Zufluchtsorte. Die Hügel von Ba Vi, die Bergstation Tam Dao und, weiter entfernt, den Höhenresort Sapa. Auf den Hügeln von Ba Vi künden nur noch Ruinen von dieser Vergangenheit, am letzten Wochenende wollten wir nun mal schauen, wie es um Tam Dao steht. Viele Expats in Hanoi berichten, dass die etwa 70km dorthin, in Richtung Nordwest, gut investiert sind weil es schön dort sei - und kühl. Wir sind weder franko noch kolonial, aber warm war es uns im sommerlichen Hanoi auch, so wurde ein Ausflug nach Tam Dao geplant.
Um es vorweg zu nehmen: Beides ist nicht ganz verkehrt. Aber zumindest hinsichtlich Schönheit haben sich die Vietnamesen heftig bemüht, den Eindruck nicht zu stark werden zu lassen.
Tam Dao ist ein kleiner Ort, malerisch in einem Gebirgstal oberhalb von Phuc Yen gelegen. Seit etwa 1907 hatten die französischen Kollonialherren dort, ober halb 900 meter, begonnen einen Luftkurort anzulegen.Die Fahrt dorthin ist heute per Motor-Scooter in gut 2 Stunden zu machen. Wir sind über Nacht geblieben, um die Fahrerei auf 2 Tage zu verteilen und mehr Zeit dort zu haben.
Zu Zeiten der Franzosen war es dort sicher wunderschön, wie dieses Luftbild (?), etwa aus 1931, zeigt. Es gab teilweise herrschaftliche Villen, es wurde Tee und Wein angebaut, ein gepflegter Kurort wo es sich sicher sehr gut erholen liess.
Wenn man genau hin schaut, kann man die kleine Kirche erkennen, die in romanisch-mediterranem Stil der Pflege des katholischen Glaubens diente. Diese Kirche ist wohl fast das einzige Gebäude, das aus der Zeit überlebt hat. 
 Die Kollonialherren sollen, als sie ihr Paradies verlassen mussten, alle Villen und Hotels verbrannt haben (Verbrannte Erde?), in der Tat sieht man teilweise noch immer bizarre Ruinen in der Gegend stehen, aber die Kirche wurde nicht komplett zerstört. Sie wurde über die Jahrzehnte von der Gewerkschaft genutzt, Ende der 90er aber der Kirche zurück gegeben (zusammen mit „nur 20% des früheren Besitzes“, wie auf einer Tafel bei der Kirche berichtet wird). In den letzten Jahren wurde sie mit dem von gemauerten Bögen umsäumten Vorplatz von Grund auf renoviert und liefert den willkommenen Hintergrund für tausende Posierfotos der vietnamesischen Besucher.
Wir hörten am Abend die Glocken läuten und liefen von unserem Hotel die 100 Meter durch dichten Nebel. 
Die meisten unserer Fotos macht Elena. Hier ist ihr ein besonders starkes Bild gelungen.
Die Kirche war tatsächlich geöffnet. Zwei vietnamesische Damen warteten auf Verstärkung, um mit der Vesper zu beginnen. Mit Eintreffen einer Dritten war offensichtlich das Quorum erreicht, ein eintöniger Gesang wurde angestimmt. Wir taten uns schwer, grundlegende Unterschiede zu den landesüblichen buddhistischen Tempelgesängen zu erkennen – wir konnten ja die Worte nicht verstehen.
Klar war aber die Symbolik der beiden Statuen, Maria (auf der Schlange stehend, Buddismus?) links und Josef (in vietnamesischen Gummischlappen) rechts im Seitenschiff. Faszinierend fanden wir die Darstellung, dass nicht die Maria das Jesus-Kind auf dem Arm hat sondern, wie es sich für einen guten vietnamesischen Vater gehört, der Josef. Solche Ehre wird ihm in anderen katholischen Kirchen wohl selten zu Teil.
Ja und sonst? Tam Dao hat deutlich seine Exklusivität verloren. Vietnamesischer Massentourismus bestimmt den Ort, vietnamesische Massenherbergen bestimmen das Hotelangebot. Man wünscht sich, dass eine Planungsbehörde manchen von diesen Grauslichkeiten verhindert hätte. Aber was schön ist, das ist bekanntlich Ansichtssache.
Das gilt nicht für die Natur. Die frische und relativ kühle Luft, die hinter Nebelvorhängen auftauchenden und verschwindenden Hügel bieten Erholung für Auge und Lunge. Die Berge (bis 1500 m) sind von dichtem Urwald überzogen, der durch keine Wanderwege beeinträchtigt wird. Wunderschöne Ausblicke findet man von Plattformen, auf denen wohl vor Jahrzehnten die edlen Villen standen. (Siehe im Vordergrund rechts auf dem antiken Bild!)
So war der Ausflug auf jeden Fall lohnend. Man sollte ihn gelegentlich wiederholen. 
Vielleicht finden wir dann sogar ein Hotel, wo das Frühstück seinem Namen in gewisser Weise entspricht.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Nabelschau

Heute hab ich mir mal die Statistikfunktionen meines Blog-Programms angeschaut.

Das ist trotz der Blockade von blogger.com durch die Vietnamesischen Behörden, die seit einiger Zeit um sich greift, weiterhin möglich. Aus schwer nachvollziehbaren Gründen wird nicht das Schreiben der Blogs blockiert (die Website dafür heisst anders) sondern deren Lektüre. Was natürlich bei allen einschlägig Interessierten die Suche nach Umgehungen entfacht hat. Meine Umgehung läuft über Schweden.
Meine allgemeine Statistik über die vergangenen 3 Jahre sieht so aus:

Insgesamt über 6400 Aufrufe obwohl ich mich bei Google angemeldet habe mit dem Blog! So viel hatte ich gar nicht erwartet. Den Schwerpunkt Deutschland schon. Aber alle die anderen Länder sagen mir, dass ich doch häufiger mal Englisches schreiben sollte. Und die über 1000 Aufrufe aus Vietnam werden nun wohl bald zurück gehen, wenn die Regierung hier in ihrer Weisheit das nicht mehr so unterstützt.

Wenn ich mir den letzten Monat anschaue, dann taucht plötzlich Schweden als Leserland auf. Warum wohl? Weil, wie gesagt, meine Umgehung der Zensur derzeit über Schweden läuft.

Da kommt es also raus: 25 mal habe ich in dem Monat meinen eigenen Blog aufgerufen (wenn nicht noch Jemand in Vietnam den gleichen Umweg gewählt hat). Man schaut halt immer mal nach Kommentaren ...
Aber die Statistik ist trotzdem beruhigend: Es git doch ein paar Menschen auf der Welt, die lesen, was ich schreibe.

Armieren und Betonnieren

Vor wenigen Tagen noch war die kleine Baustelle an meinem Weg eine ziemliche Wüste. Dann aber rückte wieder der kleine Bagger an und es wurde Ernst gemacht mit dem Fundament.
Geradezu beeindruckendene Stahlfertigteile wurden in die ausgebaggerten Fundamentgräben gelegt.
Da kann man doch ein Hochhaus drauf bauen!
Was wohl auch der Plan ist. Wenn die Grundfläche so klein ist, dann kann man ja nur in die Höhe gehen!
Hier, das Foto wurde gestern aufgenommen, kann man doch den Platz finden wo die Bauarbeiter wohnen.

Heute morgen muss einer dieser fahrenden Betonmischer angekommen sein.
Wie man sieht, hat der auch gleich eine Grundausstattung an Körben oder Eimern dabei.
Dann wurden wohl während der Nacht die notwendigen Ladungen Kies, Zement und Sand gebracht und heute Morgen wurde dann betonniert, als ich vorbei kam:
Der Trupp Frauen, die hier die Maschine befüllen, ist natürlich auch extra geordert worden. Im Zweifel sind die "selbstständige Unternehmerinnen".
Aber wo werden die Bau-Jungs heute Nacht schlafen?