Leben und Arbeiten in und um Hanoi - Life and Work in and around Hanoi

Panorama Mai Chau


Seit Sommer 2009 arbeite ich, vermittelt durch GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), als Lecturer an der Hanoi School of Public Health.
Dieser Blog berichtet von unserem Leben in Hanoi, Vietnam und Umgebung.
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Since the Summer of 2009, mediated by GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), I work as a lecturer with the Hanoi School of Public Health.
This Blog reports on our life in Hanoi, Vietnam and surroundings.

Montag, 27. Februar 2012

Only Lucky Numbers

Es ist ja nicht unbekannt, dass die Vietnamesen, wie die Chinesen, sehr beeindruckt sind von der "Magie der Zahlen". Lucky numbers sind wichtig, ebenso oder noch mehr die "Unlucky Numbers" wie vor allem die "4", die Unglück bringen soll weil sie auf Chinesisch so ähnlich ausgesprochen wird wie das Wort Tod. Wenn im Westen gerne mal in Hochhäusern das 13. Stockwerk fehlt, so ist es in China bereits das 4.

Ich bin nun seit einigen Tagen doch im Besitz eines Nummernschildes für unseren neuen Roller. "Only Lucky Numbers" erklärte mir der Verkäufer, als er es mir voll Stolz präsentierte.
... hier geparkt auf dem Xe May Parkplatz unserer Uni...
Nun, auf Nachfrage geht es um die Nummern 2 "Gutes kommt immer paarweise", 5 (steht für die 5 Elemente Wasser, Feuer, Erde, Holz und Metall, von denen hoffentlich nur eins im Roller vertreten ist) und 6 (was "smooth", also reibungslose Fahrt versprechen soll). Auch Geld oder Prosperity soll durch meine Zahlen versprochen werden und wenn ich die Nummer etwa mal nicht mehr brauchen sollte, dann könne ich die in Vietnam sicher gut verkaufen.
Nun, ich hör es gerne.
Die anderen Zahlen? Die 29 steht für Ha Noi, die 191 signalisiert, dass der Besitzer ein Deutscher ist und das NN steht für Nuoc Ngoai=Ausländer.
Mit diesem Nummernschild sollte ich also eigentlich völlig gefeit sein vor Übergriffen durch pflichteifrige Ordnungshüter, Polizei genannt. Das beruhigt mich, nachdem ich neulich zum ersten Mal gesehen habe, dass selbige tatsächlich zwei junge Ausländer auf einem Roller angehalten haben.
Allerdings: Beim Roller ist das Nummernschild ja nur hinten. Wie soll der arme Polizist also wissen, dass das ein Deutscher Ausländer ist, der ihm da bei Rot über die Ampel  entgegen brettert?

Freitag, 17. Februar 2012

INVESTMENT – $14-16b ODA To Be Disbursed In 2011-2015

So lautet eine der Überschriften in dem Wochenrundblick der Kanzlei Duane&Morris von heute. Gemeint sind US Dollar. Es bedeutet: In dem 5-Jahre-Zeitraum stehen Vietnam pro Jahr 2,8-3,3 Milliarden US Dollar Entwicklungshilfegelder zur Verfügung. Das wurde durch entsprechende Regierungsabkommen mit einer ganzen Reihe von Geberländern vereinbart. Auf Deutsch ist der Terminus Entwicklungshilfe ja verpönt, aber das ist nicht ganz nachvollziehbar, steht doch ODA für "Official Development Assistance."
Deutschland wird an diesen Geldern in 2012 laut offizieller Darstellung des BMZ mit 144,6 Millionen Euro beteiligt sein. Den weit überwiegenden Teil stellen Japan, die Weltbank und die ADB (Asian Development Bank), der weit überwiegende Teil wird auch nicht als Zuschuss gegeben, sondern als Darlehen.
Zur Bedeutung dieser Mittel für Vietnam kann man unterschiedlicher Auffassung sein. Sie stellen mit etwa 4,5% des BIP und 12% des Haushalts einen geringeren Anteil als etwa FDI (Wirtschaftsinvestitionen) oder auch das Geld, was inzwischen der Tourismus alljährlich dem Land einbringt. Andererseits sind laut "Aid Effectiveness" noch immer 30% der öffentlichen Investitionen aus ODA finanziert, kein geringer Anteil möchte man meinen.
Was sagt uns das? Vietnam ist zwar inzwischen kein Entwicklungsland mehr, das durchschnittliche BIP pro Kopf liegt inzwischen bei  etwa 1000.- USD. Trotzdem gelingt es der Regierung, nach wie vor für viele Geberländer attraktiv zu sein. Es liegt an dritter Stelle unter den Empfängerländern, hinter Afghanistan und Irak gefolgt von Sudan und Äthiopien.
Wenn man die verstopften Straßen sieht, die erstaunliche Anzahl an teuren Autos (Porsche Cayenne, Audi Q5, Rolls Royce, Maserati ist vertreten) dann fragt man sich schon, ob das wirklich gerechtfertigt ist.
Aber vermutlich darf man die Frage so nicht stellen. EZ (so heißt Entwicklungshilfe auf Deutsch) hat ja längst nicht mehr die Hilfe als Schwerpunkt, obwohl die noch immer erstaunlich arme Landbevölkerung Vietnams diese Hilfe sicher bitter nötig hat. EZ ist in erster Linie Außenpolitik und Wirtschaftspolitik.
Und da ist dieses kleine Land an der Schwelle zu China wohl sehr wichtig.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Privateigentum und Sozialismus


Laut Erhebungen der Hanoier Anwaltskanzlei Duane&Morris gab es Ende 2011 in Vietnam 13.667 laufende Projekte mit direkter internationaler Investorenbeteiligung (FDI Projects), das Land hatte im Laufe des Jahres weitere 14,7 Milliarden US-Dollar an ausländischen Investitionskapital angezogen, wovon etwa 76% für industrielle und Bauinvestitionen vorgesehen waren.
Manche dieser Investoren werden sich im Januar gefragt haben, ob das eine gute Entscheidung war. Presseberichte machten die Runde, nach denen es zunehmend Probleme gibt mit der Vietnamesischen Variante von Privateigentum an Grund, Boden und Gebäuden. Die Aufmacher der Berichte waren zwei „Bauern“ (eigentlich Inhaber oder Leiter von landwirtschaftlichen Grossbetrieben), Frau Trần Ngọc Sương in der südlichen Provinz Can Tho, und Herr Đoàn Văn Vươn, der bei Hai Phong, 80 Kilometer von Hanoi, eine Fischfarm betreibt (man muss sagen: betrieb, weil es sie nicht mehr gibt).
Als Vietnam in den 80er Jahren anfing, mit „Doi Moi“ einen eigenen Weg zu wirtschaftlicher Prosperität zu gehen, musste das damals klar sozialistische Grundprinzip, nach dem es kein Privateigentum an Grund, Boden und Produktionsmitteln geben kann, irgendwie angepasst werden. Ohne Privateigentum keine Motivation zu Eigeninitiative und auch keine Grundlage für ausländische Investitionen. Das seit 2005 geltende Zivilgesetzbuch sieht deshalb sehr wohl (Art. 15 und 163) Privateigentum vor, für Privatpersonen, Familienhaushalte, juristische Personen wie Gesellschaften und Kooperativen. Allerdings schreibt Art. 200 weiterhin fest, dass nur der Staat Eigentümer von Grund und Boden sein kann. Das Mittel der Privatisierung für Bauern ebenso wie für Gesellschaften ist die Vergabe von Nutzungsrechten (Art. 206), die dann auch wie Eigentumsrechte gehandelt werden können. So entsteht im Umfeld von Hanoi und anderswo immer wieder unerwartet Reichtum, wenn das Nutzungsrecht für ein Reisfeld an einen Immobilienentwickler verkauft wird, für Millionen (Dollar, nicht Dong!). So weit so gut. Das Problem ist nun aber, das diese Nutzungsrechte grundsätzlich befristet vergeben werden, und dass der Staat, in Form der jeweiligen Kommune, nach dem Ablauf der Frist, die in der Regel mit 20 Jahren festgeschrieben wurde, dann das Grundstück mit allem was drauf steht zurück verlangen kann. Ob das die übliche Bauqualität erklärt_ Es macht keinen Sinn, ein Haus zu bauen, was länger als 20 Jahre stehen wird. Trotzdem ist das keine wirklich gute Investitionssicherheit.
Natürlich muss der Staat das Nutzungsrecht nicht einkassieren, er kann es auch verlängern. Worauf sich wohl mancher brave Mann verlassen hat. Die beiden nach dieser Vorrede kurz zu schildernden Fälle zeigen, dass man damit auf die Nase fallen kann.
Frau Trần Ngọc Sương ist die Direktorin einer Reis und Fischfarm, die auf etwa 4000 Hektar Grund eine Lebensgrundlage für etwa 3000 Familien bietet. Geschaffen wurde die „Song Hau Farm“ von ihrem Vater, der das Land 1978 bereits bekommen hatte. Er sollte, als verdienter Kriegsveteran, hier ein erfolgreiches Unternehmen aufziehen. Es wurde eine veritable Aktiengesellschaft daraus. Aber, im Jahre 2005, hatte sich die zuständige Stadtverwaltung von Van Tho das anders überlegt. Mit internationalen Investorengeldern aus Korea sollte hier eine „neue Stadt“ entstehen, das erfolgreiche Landwirtschaftsunternehmen, das sogar in nicht geringem Umfang für den Export arbeitete, war im Wege. Was war das Mittel der Wahl? Man erstattete Anzeige, prozessierte gegen Frau Sương und verurteilte sie schließlich wegen Unterschlagung. Auch die zweite lokale Instanz bestätigte 2009 das Urteil, sie sollte ins Gefängnis. Und mit Song Hau sollte es damit natürlich auch vorbei sein. Der Vorwurf war, dass sie seit Jahren eine schwarze Kasse geführt haben sollte – eine Sozialkassekasse wie sich herausstellte, aus der bedürftige Familien unterstützt wurden und sie sich in keinster Weise bereichert hatte. Der Fall wurde schließlich vor dem Obersten Gerichtshof in Hanoi verhandelt, nachdem sich eine lange Reihe bekannter Würdenträger, wie der frühere Premierminister Vo Van Kiet, sich für sie eingesetzt hatte. 
Wegen Formfehlern der Vorgerichte wurde sie 2010 freigesprochen. Dies aber hinderte die Behörden in Can Tho nicht im Geringsten, gegen sie ein neues Unterschlagungsverfahren zu beginnen. Erst erneute öffentliche Unterstützung, etwa durch die Vietnamesische Vaterlandsfront, brachte die Verwaltung so weit, die Vorwürfe fallen zu lassen. Nicht wegen erwiesener Unschuld sondern weil die Familie sich so "um Vietnam und Can Tho verdient gemacht" habe. Es ist unbekannt, ob das wirklich das Ende der Geschichte ist, aber es wurde so gefeiert. Als Demonstration für Investitionssicherheit in Vietnam eignet sich der Fall dennoch nicht.
Drastischer ist der Fall von Đoàn Văn Vươn in Hai Phong. Er hatte 1997 für eine Fläche von 9 Hektar Marschland die Nutzungsrechte von der Gemeinde erworben und dort eine Fischfarm aufgezogen. Durch Landgewinnung aus dem Meer waren im Laufe der Zeit 11 Hektar dazu gekommen. Sein Erfolg machte anderen Mut, weitere Landnutzer siedelten sich an sodass schließlich über 20 Familien dort ihr Auskommen hatten. Aus 200 Hektar Brachland war landwirtschaftliche Produktionsfläche geworden. Dann aber kam 2005 die Mitteilung der Distriktsverwaltung, dass alle Nutzungsverträge auslaufen und nicht verlängert würden. Die inzwischen wertvollen Betriebe würden entschädigungslos an den Staat zurück fallen. Nun war dies ja formal im Rahmen des vietnamesischen Rechtes, unklar war nur, warum der Nutzungsvertrag von Đoàn Văn Vươn angeblich nur für 14 Jahre (statt der üblichen 20) abgeschlossen sein sollte, und warum er auch noch auf das Jahr 1993 zurück datiert war. So konnte man 2007 verlangen, dass er sofort seine Farm räumen müsse. Vuong und seine Nachbarn zogen vor Gericht, verloren in der ersten Instanz. Es ergab sich ein gerichtlich eingesetztes Schlichtungsverfahren, in dem die Verwaltung zusagte, die Verträge zu verlängern, die Fischbauern sich verpflichteten, ihre Anfechtungsklage zurück zu nehmen. Kaum war die Schlichtung unterschrieben und die Klagen tatsächlich zurück gezogen, kam die Verwaltung aus der Reserve: An eine Verlängerung sei nicht zu denken, und durch die Klagerücknahme sei ja nun das Urteil der ersten Instanz rechtskräftig. Wieder wurde Vuong aufgefordert, sofort das Land zu verlassen.
In dieser Lage griff der sogenannte Bauer nun zur Selbstjustiz und begrüßte die Polizei, die mit militärischer Unterstützung ankam, um ihn zu vertreiben, mit Gewehrschüssen und Granaten. Zwei Soldaten und 4 Polizisten wurden verletzt bevor Voung und sein Bruder gefangen genommen und ins Gefängnis verbracht wurden. Dann handelte die Verwaltung schnell: Bulldozer rückten an, um alle Gebäude nieder zu walzen, in Nacht-und-Nebelaktionen waren die wertvollen Fischbestände schnell verschwunden.

Obwohl derartige Selbstjustiz wohl in keinem Land der Welt geduldet würde, in Vietnam ist Đoàn Văn Vươn zu einer Art Volksheld geworden.
Man kann sich auf ungezählten Websites über den Fall informieren, der katholische Bischof hat sich für ihn eingesetzt, ebenso haben sich pensionierte Generäle und andere Personen des öffentlichen Lebens zu Wort gemeldet. 
Auch General Nguyễn Quốc Thước bezog für den bedrängten Vuon Stellung
Der Fall bekam so viel Aufmerksamkeit, dass laut Pressebericht vom 10. Februar und einem amerikanisch-vietnamesischen Blogbeitrag Premierminister Nguyen Tan Dung sich persönlich des Falles angenommen und festgestellt hat: Die Grundstückseinziehung war illegal, die Verwaltung mit ihrem namentlich genannter Leiter sind zu bestrafen. Er forderte die Lokalbehörden auf, der Familie einen neuen Nutzungsvertrag zu geben.
Đoàn Văn Vươn, der übrigens kein einfacher Bauer sein soll sondern studierter Agraringenieur, wird sich trozdem vor Gericht verantworten müssen, bewaffneter Widerstand gegen die Staatsgewalt ist sicher nicht akzeptabel.
Es wäre auch nicht akzeptabel für ausländische Investoren, sich so gegen die Nichtverlängerung von Nutzungsverträgen zu wehren. 
Laut Duane&Morris werden 2013 sehr viele Nutzungsverträge im Lande auslaufen.

Samstag, 11. Februar 2012

SHARK statt SH

Im Novemer 2009 hatte ich berichtet, dass wir uns einen Roller gekauft hatten. Gebraucht, alt, wie sich herausstellte keine echte Honda sondern ein chinesischer Nachbau einer Firma namens Lisohaka oder so. Jedenfalls machte uns das Teil nichts als Probleme. Schon im Sommer hatten wir mit Freunden überlegt, diese hier sehr beliebte Honda SH zu kaufen, sei es als Import aus Europa (wir können ja zollfrei ein Fahrzeug importieren), sei es das in Vietnam zusammengebaute Modell (die Teile werden ohnehin in Thailand produziert, dann entweder in Italien oder eben in Vietnam zusammengebaut). Aber meine Augenprobleme machten diese Pläne erst mal hinfällig. Nun aber waren wir ja wieder da, und unser "Lisohaka" war über die Wartemonate nicht besser geworden. Ersatz musste her.
Nach umfassenden Internetrecherchen und verschiedenen Händlerbesuchen haben wir uns für eine SYM entschieden. Das ist wohl eine Taiwanesische Firma, aber auch ein Global Player, der hier in Vietnam auch produziert und sehr gut verkauft. Dieser hat vor einiger Zeit nun ein Modell mit namen Shark hier auf den Markt gebracht, und die Spezifikationen haben mich überzeugt: Eine unvietnamesisch gute Sitzhöhe, große Räder, Scheibenbremsen vorn und hinten (unser Alter hatte jetzt fast gar keine Bremse mehr hinten), einigermassen guter Kofferraum und der Preis mit weniger als 50% des Niveaus einer Honda SH auch deutlich angemessener. Ein Händler in der Pho Hue (dort ist ein Motorbike Händler neben den anderen) machte uns einen "best price" und wir haben zugeschlagen. das Geld wurde mittels mehrfacher ATM-Besuchen aus Deutschland transferiert (Unsere DKB-karte macht das gebührenfrei!), dann wurde gekauft.
Im Innenhof des Ladens stand unser Shark direkt neben einem wunderschön blühenden Aprikosenbäumchen, wenn das kein Glück bringt! 
Da steht er hinten links!
Er war schnell startklar gemacht, ich zahlte, bekam auch eine handschriftliche Quittung, und konnte losfahren. Ohne Registrierung und Nummernschilder!
Diese Registrierung war für heute vorgesehen. Benötigte Dokumente: Pass, Arbeitsvertrag, Bestätigung der Hochschule und Mietvertrag. Der Sohn des Verkäufers machte mit mir die Runde durch die Stadt. Erst ein Büro, um die Steuern zu bezahlen. Einmalig 3 Millionen (etwa 100 Euro, dann eine Versicherung für 86.000 Dong (das soll eine Art pauschale Krankenversicherung sein, wenn mir bei einem Unfall was passiert).
Steuern zahlen. Übrigens, am heutigen Samstag waren kaum Leute da!
Dann 4 Millionen bei der Polizei, zur Anmeldung und für die Nummernschilder. Denn richtig: Alle diese Fahrten machten wir beiden auf dem nicht angemeldeten Roller, ohne Nummernschilder. Und auch nach dem Führerschein wurde ich bei der Polizei nicht gefragt. Dafür zeigte mir der junge Mann gleich mal, wie man in Hanoi richtig Roller fährt: Vor allem alle 50 Meter drei mal hupen! Einfach so. Sicher ist sicher.
Dies ist die Einfahrt zur Polizei, der junge Mann kommt grade mit dem Roller raus
Zum Schluss kam dann die Mitteilung: Das mit den Nummernschildern werde noch 10 Tage dauern, die Polizei müsse das erst noch bearbeiten. Aber kein Problem! Ich könne auch so fahren ohne Schilder. Die Kopie der Quittung, dass ich die 4 Millionen gezahlt habe, das reicht zum Fahren.
So sind wir also jetzt mit dem "Shark" unterwegs (Hier ohne Elena, einer musste ja das Foto machen..)
Die erste Fahrt ging zum "Big C" zum Einkaufen. Und schon hatten wir ein Problem: Dort wird man bei der Einfahrt in den Parkplatz mit der Videokamera fotografiert und das Bild dann bei der Ausfahrt kontrolliert. Wir, ohne Nummernschild, konnten aber so nicht in das System. 
Nun, mir war es egal. Unter Missachtung aller Proteste seitens der Parkwächter hab ich unseren Roller halt einfach so abgestellt.
Es war doch kein Problem.