Wahrscheinlich haben wir uns mehr Stress gemacht, als nötig gewesen wäre – hinterher ist man ja immer klüger. Jedenfalls hatten wir zunächst mit verschiedenen Kollegen in Hanoi per Email Kontakt aufgenommen und gefragt, wie sie umgezogen waren. Daraus ergab sich für uns: Wir wollen nur ganz wenig mitnehmen, maximal so viel, wie in eine sog „Überseebox“ passt (215 x 135 x 205 cm = 6-7 m³). Den Rest teilen wir auf: Ein großer Teil unserer Habe geht in unser Haus bei Ansbach, wo unsere Mieter etwas Platz für uns gelassen haben; einen weiteren Teil lagern wir in Stendal oder Umgebung ein, der Rest wird an die Kinder verteilt oder entsorgt. 
Gesagt – getan: Mehrere Fahrten in Richtung Süden wurden genutzt, um gefüllte Umzugskisten mit unserem großen Auto nach Ansbach zu bringen, ein 7,5 Tonner wurde angemietet und eine Riesenfuhre ebenfalls dorthin gebracht – unterwegs zu Nikis und Nicolas Hochzeit. Sascha hat sich bei dieser Aktion unsterbliche Verdienste erworben, mit Wuchten von Klavier, Kaminofen und ca. 60 Umzugskisten (die wir natürlich wieder zu schwer gepackt hatten) durch die Luke auf den Dachboden. Doch dann zeigte sich: Die Einlagerung in Stendal wollte sich nicht organisieren lassen (professionelle Lager hätten einige 100.-€ im Monat gekostet), es musste umdisponiert werden. Alles mitnehmen war nun die Devise, ein sog. 20 Fuß-Container sollte angeblich für unter 1000.- Euro möglich sein und würde für unsere Sachen sicher genügen.
Nun, die über Internet eingeholten Angebote liefen letztlich eher in Richtung 2000.-€, wenn man alle drei Teile eines sog. Door-to-door Transports berücksichtigte: Abholung von Stendal (bei Ladung durch uns) und Transport zum Hafen, Schiffstransport nach Vietnam, Verbringung zum neuen Wohnort. Dabei ergaben sich zwei Problempunkte: 1. Der Schiffstransport dauert nur ca. 4 Wochen (ungeplante Aufenthalte vor Somalia nicht eingerechnet), wir würden aber zu diesem Zeitpunkt u.U. grade nicht da sein (sondern Marias, Jonnys und Saras „Traufe“ feiern), zudem bedeutete dies, dass ich alleine und sehr schnell ein Haus finden musste, in das wir im August einziehen könnten. Wir beschlossen, mit diesem Risiko zu leben, selbst wenn wir vielleicht einige wenige Tage Lagergebühren im Hafen in Vietnam zahlen müssten (der zusätzliche Containertag wird mit ca. 100.-$ berechnet!), 2. Unser Wunsch, auch in Hanoi den Container selbst zu entladen, fand in Vietnam kein Verständnis, also keine Anbieter. Dies ist aber auch gut so: Viele Häuser sind an so engen Gassen, dass man gar nicht mit dem Auto hinfahren kann, geschweige denn mit dem riesigen Container-LKW. Das Entladen wird also ein sehr mühseliger Prozess. Nun, der Container wurde bestellt (und kurzfristig noch umdisponiert, weil der günstigste Anbieter plötzlich sein Angebot um fast 900.-€ erhöhen wollte, wegen der Entladungsproblematik), er kam (unter Schwierigkeiten, weil die kleine Strasse, an der wir wohnten, ihm zu eng war) und wurde unter ganz toller Mithilfe von zwei Kollegen und Freunden beladen. Die avisierten 2 Stunden haben nicht ausgereicht, aber dafür wurde er auch fast voll, u.a. mit 56 Umzugskisten, unseren Küchenmöbeln und Geräten, 2 Fahrrädern, Sofas usw.. Die Vorgabe, alles mit Strechfolie zu umwickeln wegen der Begasung der Container im Hafen, sowie die notwendige Erstellung der detaillierten zweisprachigen Packliste für jede Kiste hat dabei viel Zeit in Anspruch genommen. 
Gesagt – getan: Mehrere Fahrten in Richtung Süden wurden genutzt, um gefüllte Umzugskisten mit unserem großen Auto nach Ansbach zu bringen, ein 7,5 Tonner wurde angemietet und eine Riesenfuhre ebenfalls dorthin gebracht – unterwegs zu Nikis und Nicolas Hochzeit. Sascha hat sich bei dieser Aktion unsterbliche Verdienste erworben, mit Wuchten von Klavier, Kaminofen und ca. 60 Umzugskisten (die wir natürlich wieder zu schwer gepackt hatten) durch die Luke auf den Dachboden. Doch dann zeigte sich: Die Einlagerung in Stendal wollte sich nicht organisieren lassen (professionelle Lager hätten einige 100.-€ im Monat gekostet), es musste umdisponiert werden. Alles mitnehmen war nun die Devise, ein sog. 20 Fuß-Container sollte angeblich für unter 1000.- Euro möglich sein und würde für unsere Sachen sicher genügen.

Noch während wir die Sachen für den Container vorbereiteten, hatten wir bereits einen Bekannten gefunden, der uns mit seinem Sohn das Streichen des Hauses – nach Mietvertrag notwendig – abnahm. Einen Tag nach der Abfahrt des Containers war er fertig, und uns blieben noch 24 Stunden für das Aufräumen, die Schlussreinigung und mir für das letzte Aufräumen meines Schreibtisches im Krankenhaus. So wurde es Sonntag Abend, bis wir das uns lieb gewordene Stendal, mit doch einigen Freunden und Menschen, die uns wichtig geworden waren, in Richtung Bonn-Bad Honnef verlassen konnten; am Montag früh um 8.30 sollte der Vorbereitungskurs in der V-EZ beginnen.
Einige weitere Fotos gibt es noch hier..
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