Leben und Arbeiten in und um Hanoi - Life and Work in and around Hanoi

Panorama Mai Chau


Seit Sommer 2009 arbeite ich, vermittelt durch GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), als Lecturer an der Hanoi School of Public Health.
Dieser Blog berichtet von unserem Leben in Hanoi, Vietnam und Umgebung.
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Since the Summer of 2009, mediated by GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), I work as a lecturer with the Hanoi School of Public Health.
This Blog reports on our life in Hanoi, Vietnam and surroundings.

Freitag, 18. Januar 2013

Happy New Year - best wishes for 2013

Liebe Blog-Leser!
Mit diesem Beitrag wollen wir Euch noch nachträglich zum neuen Jahr unsere herzlichsten Wünsche schicken. Es möge Euch allen viel Gutes bringen!
Wir haben den Jahreswechsel in Kuala Lumpur verbracht - Malaysia fehlte ja noch auf unserer Liste. Leider hat uns am Sylvesternachmittag eine sehr traurige Mitteilung aus Deutschland erreicht, so war uns nicht nach Ausgelassenheit zumute. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen, zum “Countdown” in den Park hinter den Petronas Towers zu wandern um, mit einigen Hunderttausend Malaysiern und Touristen auf die “Null” rückwärts zu zählen.
Dann gab es gleich das gewaltige Feuerwerk zu bestaunen, wir waren direkt drunter, im Ascheregen sozusagen.
Beeindruckend war, wie diszipliniert sich anschließend die Massen zu den Ausgängen und über die Straßen schoben. Ruhig, fröhlich-friedlich und ohne das drohende Gefühl von Platzangst zu verursachen.
Ob es doch daran lag, dass in dem stark muslimischen Land weniger Alkohol im Spiel ist als im Westen? Jedenfalls haben wir den Islam ganz überwiegend positiv erlebt.(Nur eine unfreundliche Zurückweisung, als wir die nationale Moschee zur Gebetszeit besuchen wollten.) Beim Besuch der Moschee an den Petronas Towers wurden wir trotzdem herein gebeten, und einer Besucher, ein Libyer, kam hinterher noch zu uns, um seine Familie vorzustellen. Elena hatte sich aber auch bemüht, als Nicht-Muslima nicht auf zu fallen.
Ja, der Islam ist ganz deutlich dominierend und allgegenwärtig. Viele Moscheen, von denen dann zu den entsprechenden Zeiten die Rufe der Muezzine erschallen. Aber im Alltag scheint es doch eher undogmatisch zu laufen. Viele Frauen tun dem Propheten mit einem hübschen, bunten Kopftuch genüge.

Und selbst wenn sie dazu lange Kleider tragen dann sind diese oft so attraktiv, dass man eigentlich nur “sexy” sagen kann. Modern wirken sie auf jeden Fall.
Die zweite Religion, der Hinduismus, ist ebenfalls gut vertreten, viele hinduistische Tempel sind überall im Häusermeer versteckt.
Bei den Darstellungen der Gottheiten, die ja durchaus freizügig sein können, wurde halt auf die muslimischen Landleute etwas Rücksicht genommen.
So hat man durch das aufgemalte Bikinioberteil die Orginalschönheit schamhaft zugedeckt - fast.

Little India haben wir leider hier nicht besucht, auch der Versuch, in der Nähe der Masjid India (leider geschlossen als wir besichtigen wollten) einen echten indischen Sari zu erwerben scheiterte, weil die Stoffqualität doch nicht so gut war. Aber wir wissen jetzt, wie man ihn bindet!
Die dritte Volks-und Religionsgruppe, die Chinesen, tritt nicht so auffällig in Erscheinung. Chinatown ist nicht so was Besonderes, aber natürlich gibt es auch da Tempel nach chinesischer Tradition.
Alte chinesische Fassaden?

Die berühmte Shopping Street Petalin
Natürlich haben wir als gute Touristen auch einige der bekannten Ziele aufgesucht. Den Menara Tower (höher und besser als die Plattform zwischen den Petronas Towers), das Aquarium,
Zur Fütterung musste der Taucher natürlich als Weihnachtsmann verkleidet sein!
den Schmetterlingspark,
diese Spezies kennen wir aber auch aus unserem Hanoie Garten

den alten Bahnhof, die führerlos durch die Tunnels rasende Metro-Bahn.

Insgesamt sind wir uns nicht ganz einig geworden, wie wir die Stadt einschätzen. Sie würde gern in der gleichen Liga spielen wie Singapur und Bangkok, die modernen Hochhausviertel machen auch fast diesen Eindruck. Aber es ist nur ein sehr eng begrenzter Kern, sonst schaut einen doch an vielen Ecken das ärmere Asien an. Bettler gibt es an allen Ecken, die Qualität in den berühmten “Shopping Malls” ist doch oft nicht besser als in Hanoi - es werden ja auch viele “Made in Vietnam” Waren angeboten, und viel Trash aus China. Also: Trotz der beeindruckenden Skyline, es sit doch eher die zweite Liga, in der hier gespielt wird.
Noch mal der Blick, just to say good-bye

Aber einen Städtetrip ist KL allemal wert, und wir sind ja dann noch weiter in den Strandurlaub. Davon berichten wir dann bald mal.

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