Heute dachte ich, ich probiers mal aus. Ich hatte noch Euro, muss aber unsere Miete in Dollar bezahlen. Also nichts wie hin.
Doch meine Erwartungen wurden enttäuscht. Auf dem Bildschirm wird zwar die Eingabe von Euro als Ausgangswährung angeboten, doch schon diese Option war grau, es gibt sich nicht wirklich.
Und als ich nebenan bei den netten Damen am Tresen fragte, bedauerten sie: „Sorry, we don’t sell US Dollar. Perhaps you go to ANZ Bank?“
Nun, die Bank kenne ich. Es ist immer wieder unsere Hauptbank wenn wir mit der Kreditkarte Geld abheben. (Wir haben eine Kreditkarte, bei der es weltweit gebührenfreies Bargeld gibt - abgesehen von den lokalen Bankgebühren.) Sie ist auch gleich um die Ecke.
Aber auch dort trug ich mein Anliegen vergeblich vor. „Sorry, we don’t sell US Dollar.“ Die staatliche Politik hat sich halt noch nicht geändert.
Doch schon während ich am Schalter stand, sah ich im Augenwinkel die Lösung des Problems: Eine schwarz gekleidete Vietnamesin, die mir mit dicken Geldbündeln winkte. „Euro to Dollar? No Problem!“ Natürlich war der Kurs nicht gut. 1:1.20 statt, wie es heute offiziell wäre 1:1.28. Aber keine weiteren Gebührenabzüge, keine Suche nach dem berühmten Juwelierladen, wo es in dritten Stock die große inoffizielle Wechselstube gibt (deren Kurs wohl auch nicht besser sein wird). Da hat man das das Problem doch schnell gelöst.
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| Hier bekommen schon die nächsten Ausländer ihr Geld -.. |
Der Ausflug zur SEA-Bank hatte trotzdem sein Gutes. Dahinter befindet sich der große Einkaufsmarkt von HAPRO, und dort gab es ungemahlenen Espresso-Kaffee. Nachdem Metro ihn aus dem Angebot genommen hat, werden so zum Glück die drohenden Entzugserscheinungen gebannt!




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