Dabei konnte ich auch beobachten, wie in diesem Fall die Fundamente gemacht wurden. Riesige Betonpfeiler, etwa 20x20cm dick und drei Meter lang wurden mittels gebohrter Löcher senkrecht im Untergrund versenkt. Damit das nicht so schwer war, wurde die Baugrube zusätzlich zum ausreichend vorhandenen Regen unter Wasser gesetzt.
Das alles hindert aber die Arbeiter nicht daran, auf der Baustelle zu wohnen. Eine kleine Plattform schwebt über dem Matsch, eine Plastikplane als Regenschutz, fertig ist die Bauhütte. Als wir gestern Abend ins Konzert fuhren, sah man sie dort gemütlich sitzen und kochen. Und auch die Wäsche wird gewaschen.
Ganz links unten sieht man das obere Ende einer der Funadament-Säulen. Davon wurden etwa 30 Stück in dieser Fläche verbaut. Der "Bohrer" liegt rechts.
Und man kann erkennen: Es fehlt an nichts, sogar die blaue Flasche mit Trinkwasser haben sie sich geleistet.

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