Leben und Arbeiten in und um Hanoi - Life and Work in and around Hanoi

Panorama Mai Chau


Seit Sommer 2009 arbeite ich, vermittelt durch GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), als Lecturer an der Hanoi School of Public Health.
Dieser Blog berichtet von unserem Leben in Hanoi, Vietnam und Umgebung.
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Since the Summer of 2009, mediated by GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), I work as a lecturer with the Hanoi School of Public Health.
This Blog reports on our life in Hanoi, Vietnam and surroundings.

Montag, 17. Dezember 2012

HIC on Tour

“Auch in diesem Jahr gastierte der Hanoi International Choir unter der Leitung seines weithin geschätzten Dirigenten Graham Sutclliffe, gemeinsam mit einem kleinen vietnamesischen Kammer-Ensemble gestellt vor allem aus  Musikern des Vietnam National Opera and Ballet Orchesters wieder im Innenhof des Goethe Instituts in Hanoi.”

Soweit der Nachrichtentext. Die Ankündigung kann man hier nachlesen.

Wir waren in diesem Jahr leider nur mit 4 Weihnachtsliedern beteiligt, und zwei kleinen Kantaten (Nun Komm der Heiden Heiland, von Telemann und von Bach). Ein großer Teil des Programms wurde vom Kammerorchester bestritten, vor allem mit Werken von Teleman. Bei den Weihnachtsliedern war das Publikum zum Mitsingen aufgefordert: Christmas Sing-along sozusagen.
Der Chor war allerdings auch relativ klein. Nach dem Mozart hatten sich doch einige Mitglieder ausgeklinkt, manche Expats waren wohl auch schon im Vorweihnachtsstress, weil sie dann bald nach Europa fahren wollten.
Wir haben aber dank Günters Kameraführung doch einige Aufnahmen, die hier in aller Bescheidenheit (da im offenen Innenhof viele Nebengeräusche und schlechte Akustik) präsentiert werden: “Macht Hoch die Tür” und “Nun Komm der Heiden Heiland (Telemann)

In diesem Jahr hatte das Goethe Institut beschlossen, uns auch “On Tour” zu schicken, in die etwa 100 km entfernte Hafenstadt Hai Phong, wo es wohl eine sehr aktive Deutschland-affine Gemeinschaft gibt.
So wurde die ganze Mannschaft am 8. 12. in zwei Bussen nach Hai Phong verfrachtet.
Foto ist eine Raubkopie aus dem Internet!

Das wirklich sehr hübsche kleine Opernhaus ist eine Hinterlassenschaft der Franzosen und wurde wohl vor kurzem sehr schön renoviert. Außen begrüßt einen “Bac Ho”, der berühmte Opernfanatiker (in unserem Probengebäüde grüßt er als Dirigent von einem Bild)
Aber drinnen erfreut einen dann wirklich gepflegter französischer Jugendstil.
Auch dies Foto ist "geklaut" David Hao Cousin hat es auf Facebook gepostet
Erst mal wurde natürlich das Haus beschnuppert.


Und es ist doch wirklich sehenswert, oder?

Es folgte das kleine Einsingen, dann gingen wir erst mal Essen, das GI hatte uns ja schließlich pro Nase 120.000 Dong dafür spendiert. Dann kurzes Konzentrieren hinter der Bühne:
Hier wieder Dank an David Hao
Das Konzert gaben wir dann vor gut gefülltem Hause. Von “Sing-along” hat man aber nicht viel gehört, obwohl auch viele Kinder im Publikum waren.
Das prangte hinter uns auf der Bühne .. (Thanks David Hao)

Nach dem Konzert sprach uns ein sehr stolzer älterer Vietnamese auf Deutsch an, wie uns denn das Opernhausgefallen habe. Es sei über 100 Jahre alt.
Wir konnten wahrheitsgemäß bestätigen, Ja, das Haus sei schön unad auch das Konzert habe uns viel Spaß gemacht.
“Dann kommen Sie doch bitte wieder!”

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