Leben und Arbeiten in und um Hanoi - Life and Work in and around Hanoi

Panorama Mai Chau


Seit Sommer 2009 arbeite ich, vermittelt durch GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), als Lecturer an der Hanoi School of Public Health.
Dieser Blog berichtet von unserem Leben in Hanoi, Vietnam und Umgebung.
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Since the Summer of 2009, mediated by GIZ/CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung in Frankfurt), I work as a lecturer with the Hanoi School of Public Health.
This Blog reports on our life in Hanoi, Vietnam and surroundings.

Mittwoch, 23. Mai 2012

Pool-Reparatur, endlich Nägel mit Köpfen


Seit Wochen haben wir Probleme mit unserem Pool. Meist ist das Wasser grün oder braungrün. Dann wird es mal 2 Tage besser, und schon kippt es wieder um.
Aber jetzt wird das Problem gelöst! Der Filtersand wird gespült – mit einigem Erfolg, wie man sehen kann.
Die Pflege des Pools ist fest in den Händen einer “Maid”, die eigentlich für unseren Vermieter arbeitet, jeden Morgen aber 1-2 Stunden bei uns Garten und Pool pflegen soll. Dazu gehört, dass sie die nötigen Chemikalien verteilt, vor allem aber soll sie mit einem Saugapparat allen Schmutz, der sich im Wasser abgesetzt hat, durch einen Filter pumpen. Dort soll er hängen bleiben, das gefilterte Wasser wird dann durch zwei Bubble-Düsen wieder in den Pool zurück gepumpt. Hin und wieder soll die Maid auch den Filter reinigen, indem das Wasser durch den Filtersand gepumpt und dann in die Kanalisation abgegeben wird. Dafür gibt es eine spezielle Schaltung am Filter.
So sollte es sein.
Tatsächlich hatte die Filternanlage ein Leck: Immer wenn die Filterpumpe lief um das Wasser zu säubern, dann kam ein Sturzbach aus dem Pumpenhaus und der Wasserspiegel im Pool fiel immer weiter. Am Sonntag hatten wir plötzlich im ganzen Haus kein Wasser mehr, weil die Maid den Gartenschlauch in den Pool gelegt hatte um ihn wieder aufzufüllen. Der Pool war voll, aber der Wasserspeicher auf dem Dach leer, wir konnten weder duschen noch die Klo-Spülung ging. Nun, das Problem löste sich nach einigen Stunden.
Aber unser Vermieter, der lange versuchte, das Problem mit dem Leck und der daraufhin nicht erfolgenden Filterung zu ignorieren (“No, the filter OK. Green colour the rain. The rain is fault ...”), hat sich nun doch aufgerafft, etwas zu tun. Der Filtercontainer wurde geöffnet, der darin befindliche Filtersand mit dem Küchenlöffel raus geschaufelt und die Putzfrau zu dessen Säuberung abgestellt. Dies zeigt das Foto oben. Ziemlich braune Brühe, die da raus gespült wird! (Man beachte die für Vietnamesen typische Arbeitshaltung, so können sie hier stundenlang hocken.) Dann wird er hoffentlich auch den brüchigen Deckel, durch den das Wasser gespritzt hatte, reparieren lassen, alles wieder einbauen und – hoffentlich – morgen können wir wieder schwimmen.
 Das wäre schon schön, es ist doch ziemlich sommerlich geworden inzwischen.

PS: Die kleine Gartenschaufel hatte ich ihr gegeben, weil ich mir die Arbeit mit dem Kochlöffel einfach nicht anschauen konnte.

2 Kommentare:

  1. Na fein, da steht ja der Abkühlung bei der nächsten Hitzewelle, wenn die Gewitterfront abgezogen ist, nichts im Wege

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  2. Ihr seid immer willkommen ...

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